Einführung

Bedienelemente – Controls

Suche
Klicken Sie dieses Bedienelement, um das Hauptmenu zu öffnen.

Click this control to open the main menu.

 

Suche
Klicken Sie dieses Bedienelement, um das Ewige Archiv zu durchsuchen.

Click this control to browse the Eternal Archives.

 

Übersicht
Klicken Sie dieses Bedienelement oder verwenden Sie die ESC („escape“-Taste), um zurück zur Übersicht zu gelangen.

Click this control or use the ESC („escape“ key) to go back to the overview.

 

Übersicht
Klicken Sie dieses Bedienelement, das Bild/Video selbst oder verwenden Sie die „i“-Taste, um die zusätzliche Information zum Bild/Video zu schließen.

Click this control, the image/video itself or use the „i“ key to close the additional information to the image/video.

 

Übersicht
Klicken Sie dieses Bedienelement, das Bild/Video selbst oder verwenden Sie die „i“-Taste, um die zusätzliche Information zum Bild/Video anzuzeigen.

Click this control, the image/video itself or use the „i“ key to show the additional information to the image/video.

 

Übersicht
Klicken Sie dieses Bedienelement, oder verwenden Sie die Pfeiltaste nach links, um das vorherige Bild/Video anzuzeigen.

Click this control or use the arrow left key to show the previous image/video.

 

Übersicht
Klicken Sie dieses Bedienelement, oder verwenden Sie die Pfeiltaste nach rechts, um das nächste Bild/Video anzuzeigen.

Click this control or use the arrow right key to show the next image/video.

Lade...
DE
|
EN

Zwei Fotos von einem Besuch des KZ Auschwitz / Oświęcim · Two photographs from a visit to Auschwitz/Oświęcim concentration camp

Zwei Fotos von einem Besuch des KZ Auschwitz / Oświęcim · Two photographs from a visit to Auschwitz/Oświęcim concentration camp

Meine einzigen zwei Fotos, die ich von einem Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz / Oświęcim im Jahr 1978 in der Bilddatenbank des Ewigen Archivs habe, 48 Jahre nach den Aufnahmen zusammengestellt und wieder angeschaut. Aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers durch die Rote Armee am 27. Januar 1945. Auschwitz / Oświęcim | PL; Wien | AT · 1978–2026 (© PP · # 3689 · www.ewigesarchiv.at) „Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz im deutsch besetzten Polen, in dem mehr als eine Million Menschen im Zuge der „Endlösung“ der Nazis umgebracht wurden – durch die Rote Armee während der Weichsel-Oder-Operation befreit. Obwohl die meisten der Gefangenen zu Todesmärschen gezwungen wurden, waren 9.000 zurückgelassen worden. Die Sowjetsoldaten, welche den Überlebenden helfen wollten, waren schockiert von dem Ausmaß der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen. Das Datum gilt als internationaler Holocaust-Gedenktag.“ (wikipedia, link s.u.)

Neben der Schottenfeldgasse, kurz vor der Lerchenfelderstraße gibt es den „Ceija-Stojka-Platz“. Unter dem Schild der Platzbezeichnung ist zu lesen: „Prof. Ceija Stojka (1933–2013). Romni, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen. Künstlerin und Zeitzeugin“. Als ich das vor vier Jahren erstmals sah und las, beschäftigte es mich deshalb sehr, weil ich im Jahr 1978 das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (Oświęcim-Brzezinka) besucht hatte. Ich studierte damals Plakat-Grafik an der Akademie der bildenden Künste in Poznan/Polen im Rahmen eines Auslandsstipendiums. Mit meiner damaligen polnischen Freundin Jola war ich nach Krakau (Kraków) gefahren und es war mir ein Anliegen mit ihr das etwa 50 Kilometer entfernt liegende Konzentrationslager zu besuchen. Ich erinnere mich genau: Ein etwas grauer, regnerischer Tag, die Besichtigung ungeheuerlich bedrückend, hier nicht in wenigen Sätzen zu beschreiben. Ich fotografierte natürlich immer wieder, in den Räumen schlechte Lichtverhältnisse. Das Lagertor mit der infamen Aufschrift „Arbeit macht frei“, Räume mit aufgehäuften Koffern der Ermordeten, Berge von Haaren, vergrößerte Fotos von Inhaftierten, mit Nummern beschriftet, in Häftlingskleidung, Frauen, Männer, Kinder. Die Erinnerung an damals bewegt mich immer noch sehr. Ich kann mich auch gut an die zT. schlecht belichteten Dias erinnern, die ich damals aufgenommen hatte – allerdings: ich fand sie trotz wiederholter intensiver Suche nicht mehr. Alle möglichen Fotos tauchten auf – nur diese nicht. Am selben Tag, als ich den „Ceija-Stojka-Platz“ erstmals gesehen hatte, hatte ich eine Alfred-Kubin-Lithographie aus dem Jahr 1937 bei einer Ukraine-Hilfe-Versteigerung der Diakonie ersteigert und suchte nach Fotos der Lithographie-Werkstätte in der ich vor 45 Jahren in Poznan meine ersten Lithographien gedruckt hatte. Dann plötzlich: Zwei Dias, beschriftet ganz deutlich mit „Auschwitz“. Eine für mich unglaubliche Reihe von Ereignissen. 

Bei diesem Tableau habe ich die beiden mir verblieben Fotos zwar ineinander montiert, die Foto selbst – scans der Dias von cyberlab – aber unbeschnitten und weitgehend unretuschiert belassen. 

Das obere, größer dargestellte Foto zeigt einen Eingangsbereich des Lagers, bei genauerem Hinsehen ist der infame Torbogen mit der Beschriftung „Arbeit macht frei“ zu erkennen, das untere Foto zeigt den doppelten, zur Zeit des NS-Terroregimes unter Strom stehenden Stacheldrahtzaun des Todeslagers.

The only two photos I have from a visit to the Auschwitz/Oświęcim concentration camp in 1978 in the image database of the Eternal Archive, compiled and viewed again 48 years after they were taken. On the occasion of the liberation of the concentration camp by the Red Army on 27 January 1945. Auschwitz/Oświęcim | PL; Vienna | AT · 1978–2026 (© PP · # 3689 · www.ewigesarchiv.at) „On 27 January 1945, the Auschwitz concentration camp in German-occupied Poland, where more than a million people were killed in the course of the Nazis‘ “Final Solution”, was liberated by the Red Army during the Vistula-Oder Offensive. Although most of the prisoners were forced to go on death marches, 9,000 were left behind. The Soviet soldiers who wanted to help the survivors were shocked by the extent of the Nazi crimes against humanity. The date is considered International Holocaust Remembrance Day.“ (Wikipedia, link below)

Next to Schottenfeldgasse, just before Lerchenfelderstraße, is Ceija-Stojka-Platz. Underneath the sign bearing the name of the square is written: „Prof. Ceija Stojka (1933–2013). Romani woman, survivor of the Auschwitz, Ravensbrück and Bergen-Belsen concentration camps. Artist and contemporary witness.“ When I first saw and read this four years ago, it preoccupied me greatly because I had visited the Auschwitz-Birkenau (Oświęcim-Brzezinka) concentration camp in 1978. At the time, I was studying poster design at the Academy of Fine Arts in Poznan, Poland, as part of a foreign scholarship. I had travelled to Krakow (Kraków) with my Polish girlfriend at the time, Jola, and I was keen to visit the concentration camp, which was about 50 kilometres away. I remember it clearly: it was a somewhat grey, rainy day, and the visit was incredibly oppressive, impossible to describe in a few sentences. Of course, I took lots of photos, but the lighting in the rooms was poor. The camp gate with the infamous inscription ‘Arbeit macht frei’ (Work sets you free), rooms piled high with the suitcases of those who had been murdered, mountains of hair, enlarged photos of prisoners, labelled with numbers, in prison clothes, women, men, children. The memory of that time still moves me deeply. I can also remember well the sometimes poorly exposed slides I took back then – but despite repeated intensive searches, I couldn’t find them anymore. All kinds of photos turned up – just not these. On the same day that I saw Ceija-Stojka-Platz for the first time, I bought an Alfred Kubin lithograph from 1937 at a charity auction organised by the Diakonie relief organisation and searched for photos of the lithography workshop where I had printed my first lithographs 45 years ago in Poznan. Then suddenly: two slides, clearly labelled ‘Auschwitz’. An incredible series of events for me.

In this tableau, I have mounted the two photos I have left inside each other, but left the photos themselves – scans of the slides from cyberlab – uncropped and largely unretouched.

The upper, larger photo shows an entrance area of the camp; on closer inspection, the infamous archway with the inscription ‘Arbeit macht frei’ (Work makes you free) can be seen. The lower photo shows the double barbed-wire fence of the death camp, which was electrified during the Nazi regime.

DE
|
EN

Zwei Fotos von einem Besuch des KZ Auschwitz / Oświęcim · Two photographs from a visit to Auschwitz/Oświęcim concentration camp

Zwei Fotos von einem Besuch des KZ Auschwitz / Oświęcim · Two photographs from a visit to Auschwitz/Oświęcim concentration camp

Meine einzigen zwei Fotos, die ich von einem Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz / Oświęcim im Jahr 1978 in der Bilddatenbank des Ewigen Archivs habe, 48 Jahre nach den Aufnahmen zusammengestellt und wieder angeschaut. Aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers durch die Rote Armee... mehr lesen

The only two photos I have from a visit to the Auschwitz/Oświęcim concentration camp in 1978 in the image database of the Eternal Archive, compiled and viewed again 48 years after they were taken. On the occasion of the liberation of the concentration camp by the Red Army on 27 January 1945.... read more