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Winter im „Paradies“ ohne Cornelius Kolig · Winter in ‘Paradise’ without Cornelius Kolig

Winter im „Paradies“ ohne Cornelius Kolig · Winter in ‘Paradise’ without Cornelius Kolig

Im Sommer über den Winter im „Paradies“ ohne Cornelius Kolig (1942–2022) nachdenken. Vorderberg | AT · 2019–2023 (© PP · # 3563 · www.ewigesarchiv.at) An einem der letzten Tage des Sommers durch die mehr als 8.300 Fotos und etwa 160 Videosequenzen flanierend, die ich in den vergangenen 45 Jahren über den Künstler Cornelius Kolig und sein „Paradies“ in Vorderberg im Gailtal in Kärnten aufgenommen habe, dachte ich mir, das sei genau die richtige Zeit, wieder einmal ein Tableau dazu zu machen. Viele Jahre habe ich zu allen Jahreszeiten Cornelius und seine Frau Doris Kolig in Vorderberg im Gailtal in Kärnten besucht und bin also auch im Winter mit Cornelius durch sein „Paradies“ gegangen, habe neue Objekte und Installationen gesehen und auch verfolgen können, wie sich die Anlage und die Werke verändern und erweitern. Das Foto rechts unten stammt aus dem Winter 2019, als ich ihn beim Füttern der zahlreichen Katzen, die auf dem Areal lebten bzw. noch leben, begleitete. Cornelius Kolig ist im November 2022 verstorben und es wird nicht mehr, nie mehr möglich sein, mit ihm diese Rundgänge zu machen, mit ihm über seine Arbeit zu sprechen, ihn zu hören, wie er über seine Objekte, sein Werk, seine Intention spricht. Ein Gebäude ist am Tor mit „Reanimation“ beschriftet – am oberen Panoramafoto das große links – darin eine Art Versuchsanlage, Tote durch Geräusche von Lebenden, durch ihre Lieblingsmusik, durch Töne etc. wieder zum Leben zu erwecken. In meinem Video „Cornelius Kolig führt durchs Paradies“ spricht er darüber. Also: wer authentisch dazu was hören will . . .  

Die weitläufige Anlage mit mehr als 400 Objekten und Installationen wird nach seinem Tod von Dr. Doris Kolig und Dr. Cornelia Kolig-Nöth bestens betreut und erhalten, es finden auch zu bestimmten Zeiten Führungen statt.

Nähere Informationen dazu und Anmeldung:

www.koligparadies.at

Das „Paradies“ ist ein etwa 5.000 m2 großes Areal in Vorderberg im Gailtal in Kärnten, dem Geburtsort von Cornelius Kolig, auf dem seit 1979 Gebäude und Gartenelemente für die darin versammelten Objekte und Installationen entstanden sind.

Oft denke ich daran, dass jetzt, wo der Künstler verstorben ist, er niemals mehr selbst durch die weitläufige Anlage führen und zu einigen der mehr als 400 Objekte und Installationen sprechen wird können. Ich bin sehr froh, dass ich noch im Juni 2022 eine Führung mit einem kleinen Team filmen konnte – aber ich wünschte, ich hätte noch viel, viel mehr aufgezeichnet. Weil ich Cornelius Kolig seit 1981 kannte, ihn und sein Werk ungemein schätze und immer noch völlig fassungslos bin, wie riesig seine Hinterlassenschaft ist, fühle ich eine gewisse Verpflichtung in mir, zumindest zu versuchen, das, was ich im Laufe von fast 45 Jahren fotografiert, gefilmt, dokumentiert und in zahlreichen Begegnungen und Gesprächen erfahren habe, möglichst anschaulich zusammenzufassen und weiterzugeben.

„Die Bloßlegung und Verstärkung des Sinnlichen und damit Vermittelbaren des Lebens, seiner Schönheit und seiner Schrecken, von Wollust und Ekel, von Liebe, Gewalt, Krankheit, Leid, Tod, berauschter Existenzergriffenheit, des Stoffwechsels, der Farben, des Gestankes, der Wohlgerüche, des Tastens, der Freuden des Schmeckens und des Hörens . . . ist Inhalt des „Paradies“-Projektes.“

Cornelius Kolig 

aus: Cornelius Kolig, Das Paradies, Die Bedienungsanleitung, Klagenfurt, 2013, Ritter

Reflecting on Cornelius Kolig (1942–2022) in summer and winter in ‘Paradise’. Vorderberg | AT · 2019–2023 (© PP · # 3563 · www.ewigesarchiv.at) On one of the last days of summer, strolling through the more than 8,300 photos and about 160 video sequences that I have taken over the past 45 years about the artist Cornelius Kolig and his ‘paradise’ in Vorderberg in the Gailtal valley in Carinthia, I thought to myself that this was exactly the right time to make another tableau about it. For many years, I visited Cornelius and his wife Doris Kolig in Vorderberg in the Gailtal valley in Carinthia in all seasons, so I also walked through Cornelius’s ‘paradise’ in winter, saw new objects and installations, and was able to follow how the complex and the works were changing and expanding. The photo on the bottom right was taken in the winter of 2019, when I accompanied him as he fed the numerous cats that lived and still live on the grounds. Cornelius Kolig passed away in November 2022, and it will no longer be possible to take these tours with him, to talk to him about his work, to hear him talk about his objects, his work, his intentions. One building at the gate is labelled ‘Reanimation’ – the large one on the left in the upper panoramic photo – which houses a kind of experimental facility for bringing the dead back to life through the sounds of the living, their favourite music, sounds, etc. He talks about this in my video ‘Cornelius Kolig leads through paradise’. So, if you want to hear something authentic about it…

The extensive facility with more than 400 objects and installations is well cared for and maintained after his death by Dr Doris Kolig and Dr Cornelia Kolig-Nöth, and guided tours are also held at certain times.

For more information and registration:

www.koligparadies.at

‘Paradise’ is an area of approximately 5,000 m² in Vorderberg in the Gailtal valley in Carinthia, the birthplace of Cornelius Kolig, where buildings and garden elements for the objects and installations collected there have been created since 1979.

I often think that now that the artist has passed away, he will never again be able to guide visitors through the extensive grounds and talk about some of the more than 400 objects and installations. I am very glad that I was able to film a guided tour with a small team in June 2022 – but I wish I had recorded much, much more. Because I knew Cornelius Kolig since 1981, hold him and his work in the highest esteem, and am still completely stunned by the enormity of his legacy, I feel a certain obligation to to at least try to summarise and pass on as vividly as possible what I have photographed, filmed, documented and experienced in numerous encounters and conversations over the course of almost 45 years.

„The exposure and amplification of the sensual and thus communicable aspects of life, its beauty and its horrors, of lust and disgust, of love, violence, illness, suffering, death, intoxicated existentialism, metabolism, colours, stench, fragrances, touch, the joys of taste and hearing . . . is the content of the “Paradise” project.“

Cornelius Kolig

from: Cornelius Kolig, Das Paradies, Die Bedienungsanleitung, Klagenfurt, 2013, Ritter

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