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Nach Nepal am „Hippie Trail“ im Jahr 1973 · To Nepal on the “Hippie Trail” in 1973

Nach Nepal am „Hippie Trail“ im Jahr 1973 · To Nepal on the “Hippie Trail” in 1973

Nach Nepal am „Hippie Trail“ im Jahr 1973 und die Frage, wieviel ich jetzt, 2026 – nach der Flutkatastrophe – bereit bin, zu geben. Langwies | AT; Teheran | IR · 1973 (© PP · # 3844 · www.ewigesarchiv.at) Von der Katastrophe in Teilen Nepals habe ich vorgestern auf der Fahrt vom Salzkammergut nach Wien in einem Telefonat erfahren – ich schaue seit Jahrzehnten nicht fern und halte mich mit dem Aufsaugen von „Nachrichten“ aus Zeitungen, Online-Medien extrem zurück. Ich habe ein einziges Video auf einer website für Fotograf*innen gesehen – entsetzlich – und gedenke nicht, mir weitere anzuschauen. Gestern habe ich an drei Organisationen gespendet (Details und Kontonummern unten), heute früh ist mir meine Tramp-Reise eingefallen, zu der ich im Sommer 1973 augebrochen bin: Von Langwies im Salzkammergut aus wollte ich unbedingt per Autostopp am Landweg nach Nepal. Vor einiger Zeit habe ich irgendwo gelesen, dass das jetzt als „Hippie Trail“ bezeichnet wird – es gibt dazu auch einen Wikipedia-Eintrag und link zu einigen Tableaux dazu im Ewigen Archiv (s.u.). Auf diese Reise wollte ich – es ging ja ums pure, authentische Erlebnis ;-) – nicht einmal einen Fotoapparat mitnehmen, erst mein Freund Hans Kienesberger „drängte“ mir seine Kamera – eine EXACTA aus der DDR – auf. Ich belichtete dann nur 3 SW-Filme mit je 36 Aufnahmen. Diese sechs Fotos sind die einzigen Bilder von mir von dieser wochenlangen Reise, einem wahren „Abenteuer“ – in der Zeit lange vor Selfies und youtube-Videos. Die beiden Farbfotos links machte meine Mutter bei meiner Abreise mit ihrer Kodak-Instamatic-Kamera. Das große Foto zeigt mich mit einem der beiden Afghanen, die in München einen ausrangierten Bus gekauft hatten und mit dem nach Afghanistan fahren wollten um dort eine Buslinie zu betreiben. Ich und andere „Tramper“ sind längere Zeit gegen jeweils neu verhandelte Geldbeträge mitgefahren. SW-Fotos unten: Zwei nach einer Nacht im Freien im Schlafsack im ehemaligen Jugoslawien, rechts unten völlig erschöpft an der Grenze Iran / Afghanistan. Zum Verlauf nur so viel hier: Nach Wochen der anstrengenden Reise, gemeinsam mit einem dänischen Kunsttischler, mit dem ich mich angefreundet hatte, sind wir beide schwerkrank in Kabul, der Hauptstadt von Afghanistan, einige Tage bewegungsunfähig in einem bescheidenen Hotel herumgelegen und mussten uns schließlich dazu entschließen, zurückzufahren, weil wir Angst hatten, in Kabul zu sterben. Wir sind dann mit dem Bus über den berüchtigten Khyber-Pass nach Pakistan gefahren und von Peschawar aus 2 Tage mit dem Zug und mit schwerstem Durchfall in den Süden und über die Wüste von Zahedan zurück nach Europa. Meine Reise endete dann in einem 5-wöchigen Krankenhausaufenthalt (schwere Gelbsucht) in Bad Ischl – nach Nepal bin ich nie gekommen.

Nepal-Hilfe.

 Ich schreibe die von mir überwiesenen Beträge dazu, weil ich mich immer wieder frage, was ich jeweils machen kann, ob das genug, ob das adäquat ist.

Caritas (€ 60 überwiesen)

Ärzte ohne Grenzen (€ 50 überwiesen)

United Nations World Food Programme (€ 66 überwiesen)

To Nepal on the „Hippie Trail“ in 1973 and the question of how much I am now, in 2026 – after the flood disaster. Langwies | AT; Tehran | IR · 1973 (© PP · # 3844 · www.ewigesarchiv.at) I learned about the disaster in parts of Nepal the day before yesterday during a phone call on my way from the Salzkammergut region to Vienna – I haven’t watched television for decades and am extremely careful about absorbing „news“ from newspapers and online media. I saw a single video on a website for photographers – horrific – and don’t intend to watch any more. Yesterday I donated to three organizations (details and account numbers below), and this morning I remembered my hitchhiking trip, which I embarked on in the summer of 1973: From Langwies in the Salzkammergut region, I was determined to hitchhike overland to Nepal. Some time ago I read somewhere that this is now called the „Hippie Trail“—there’s also a Wikipedia entry and a link to some pictures of it in the Eternal Archive (see below). On this trip, I didn’t even want to take a camera—it was all about the pure, authentic experience ;-)—until my friend Hans Kienesberger „forced“ me to use his camera—an EXACTA from East Germany. I ended up only shooting three rolls of black and white film, each with 36 exposures. These six photos are my only pictures from this weeks-long journey, a true „adventure“—in a time long before selfies and YouTube videos. The two color photos on the left were taken by my mother with her Kodak Instamatic camera when I left. The large photo shows me with one of the two Afghans who had bought a decommissioned bus in Munich and wanted to drive it to Afghanistan to run a bus service. I and other hitchhikers rode along for quite some time, paying renegotiated sums of money each time. Black and white photos below: Two people after a night sleeping outdoors in sleeping bags in the former Yugoslavia; bottom right, completely exhausted at the border between Iran and Afghanistan. As for the rest of the journey: After weeks of arduous travel with a Danish cabinetmaker I had befriended, we both became seriously ill in Kabul, the capital of Afghanistan. We lay immobile for several days in a modest hotel and finally had to decide to return home because we were afraid of dying in Kabul. We then traveled by bus over the notorious Khyber Pass into Pakistan and from Peshawar, we spent two days by train, suffering from severe diarrhea, heading south and then across the Zahedan Desert back to Europe. My journey ended with a five-week hospital stay (severe jaundice) in Bad Ischl – I never made it to Nepal.

Nepal Aid.

I’m including the amounts I’ve donated because I constantly ask myself what I can do in each case, whether it’s enough, whether it’s adequate.

Caritas (€60 donated)

Doctors Without Borders (€50 donated)

United Nations World Food Programme (€66 donated)

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Nach Nepal am „Hippie Trail“ im Jahr 1973 · To Nepal on the “Hippie Trail” in 1973

Nach Nepal am „Hippie Trail“ im Jahr 1973 · To Nepal on the “Hippie Trail” in 1973

Nach Nepal am „Hippie Trail“ im Jahr 1973 und die Frage, wieviel ich jetzt, 2026 – nach der Flutkatastrophe – bereit bin, zu geben. Langwies | AT; Teheran | IR · 1973 (© PP · # 3844 · www.ewigesarchiv.at) Von der Katastrophe in Teilen Nepals habe ich vorgestern auf der Fahrt vom... mehr lesen

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