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Dr. Daniela Hammer-Tugendhat in memoriam

Dr. Daniela Hammer-Tugendhat in memoriam

Dr. Daniela Hammer-Tugendhat, Kunsthistorikerin, Universitäts-Professorin und Pionierin der feministischen Kunstgeschichts-Schreibung. (* 1946 Caracas/Venezuela; † 2025 Wien) Alles, was ich an kunsthistorischem Wissen habe, alles, was ich über die genaue Beobachtung und Beschreibung von Werken der bildenden Kunst weiß, habe ich Dr. Daniela Hammer-Tugendhat zu verdanken. Sie hat Mitte der 1970-er Jahre, als ich an der Angewandten zu studieren begann, dort ihre Antrittsvorlesung über niederländische Malerei gehalten, an die ich mich sehr gut erinnern kann. Ich werde sie sowohl als Kunsthistorikerin als auch als besonders liebenswerten Menschen in Erinnerung behalten. Ich verweise auf ein Gespräch, das Renata Schmidtkunz mit ihr geführt hat und das in Ö1 derzeit noch zu hören ist bzw. auch noch einige Zeit als Podcast (link .s.u.).

Die in diesem Tableau zusammengestellten Fotos habe ich zwischen 1979 und 2025 (re. unt) aufgenommen – dasjenige links oben entstand bei einer Studienreise der Angewandten in die DDR in Berlin im Jahr 1979, es zeigt Daniela Hammer-Tugendhat und mich selbst – ich finde es durch die ähnliche Haarpracht (die mir längst verloren ging) und durch die ähnliche Kleidung in gewissem Sinne kurios. Das 3. Foto in der unteren Reihe zeigt sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Kunsthistoriker, Restaurator und Professor Dr. Ivo Hammer-Tugendhat.

Es gibt zahlreiche Aufzeichnungen von Vorlesungen von Daniela Hammer-Tugendhat auf youtube.

Fotos: Berlin | DDR; Wien | AT · 1979–2025 (© PP · # 3618 · www.ewigesarchiv.at)

IM GESPRÄCH (Ö1)

In memoriam Daniela Tugendhat

„Kunst ist meistens politisch“ - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Daniela Tugendhat

Geboren wurde sie am 2. August 1946 in Caracas/Venezuela als fünftes Kind ihrer Eltern Grete und Fritz Tugendhat. Mutter Grete stammte aus der jüdischen Familie Löw-Beer. Ihr Vater, Alfred Löw-Beer, war als Textil-Industrieller reich geworden. 1929 gaben Grete und Fritz bei dem zu der Zeit bereits berühmten Architekten Mies van der Rohe den Bau eines Hauses in Auftrag das 1930 fertiggestellt wurde und bis heute als Meilenstein der Moderne gilt: die Villa Tugendhat in Brünn. 1938 floh die Familie zunächst in die Schweiz und dann nach Venezuela, wo Daniela geboren wurde. Nach der Rückkehr nach Europa studierte Daniela Tugendhat Kunstgeschichte und Archäologie an den Universitäten Bern und Wien. 1975 promovierte sie mit einer Arbeit über Hieronymus Bosch und habilitierte sich 1993 mit Studien der Geschlechterbeziehung in der Kunst. 1997 wurde sie an die Universität Frankfurt berufen und 1999 zum Fellow des "Zentrums zur Erforschung der Frühen Neuzeit" in Frankfurt ernannt. Von 1998 bis Juni 2012 war sie außerordentliche Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Als kunsthistorische You-Tuberin war die Feministin und passionierte Mutter und Großmutter bis vor einigen Jahren äußerst erfolgreich. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Konservator Ivo Hammer engagierte sie sich für die Wiederherstellung der Villa Tugendhat.
Renata Schmidtkunz folgt Daniela Tugendhat durch zwei ihrer Lieblingsgemälde des Pieter Bruegel und ihr kunstgeschichtliches Universum.

Dr. Daniela Hammer-Tugendhat, art historian, university professor, and pioneer of feminist art history writing. (* 1946 Caracas/Venezuela; † 2025 Vienna) I owe everything I know about art history, everything I know about the precise observation and description of works of fine art, to Dr. Daniela Hammer-Tugendhat. In the mid-1970s, when I began studying at the University of Applied Arts, she gave her inaugural lecture on Dutch painting, which I remember very well. I will remember her both as an art historian and as a particularly lovable person. I refer to a conversation Renata Schmidtkunz had with her, which can currently be heard on Ö1 and will also be available as a podcast for some time (link below).
I took the photographs compiled in this tableau between 1979 and 2025 (bottom right). The one on the top left was taken during a study trip to the GDR in Berlin in 1979, and it shows Daniela Hammer-Tugendhat and myself. I find it somewhat curious because of the similar hairstyle (which I lost long ago) and the similar clothing. The third photo in the bottom row shows her with her husband, the art historian, restorer, and professor Dr. Ivo Hammer-Tugendhat.
There are numerous recordings of Daniela Hammer-Tugendhat’s lectures on YouTube.
Photos: Berlin | GDR; Vienna | AT · 1979–2025 (© PP · # 3618 · www.ewigesarchiv.at)

IN CONVERSATION (Ö1)
In memoriam Daniela Tugendhat
„Art is mostly political“ – Renata Schmidtkunz in conversation with art historian Daniela Tugendhat
She was born on August 2, 1946, in Caracas, Venezuela, as the fifth child of her parents Grete and Fritz Tugendhat. Her mother, Grete, came from the Jewish Löw-Beer family. Her father, Alfred Löw-Beer, had become wealthy as a textile industrialist. In 1929, Grete and Fritz commissioned the then-famous architect Mies van der Rohe to build a house that was completed in 1930 and is still considered a milestone of modernism: the Villa Tugendhat in Brno. In 1938, the family fled first to Switzerland and then to Venezuela, where Daniela was born. After returning to Europe, Daniela Tugendhat studied art history and archaeology at the Universities of Bern and Vienna. In 1975, she received her doctorate with a thesis on Hieronymus Bosch and completed her habilitation in 1993 with a thesis on gender relations in art. In 1997, she was appointed to the University of Frankfurt and, in 1999, was named a Fellow of the Center for the Study of the Early Modern Period in Frankfurt. From 1998 to June 2012, she was an associate professor at the University of Applied Arts in Vienna. Until recently, the feminist and passionate mother and grandmother was extremely successful as an art history YouTuber. Together with her husband, the conservator Ivo Hammer, she was committed to the restoration of the Villa Tugendhat. Renata Schmidtkunz follows Daniela Tugendhat through two of her favorite paintings by Pieter Bruegel and her art historical universe.

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Dr. Daniela Hammer-Tugendhat in memoriam

Dr. Daniela Hammer-Tugendhat in memoriam

Dr. Daniela Hammer-Tugendhat, Kunsthistorikerin, Universitäts-Professorin und Pionierin der feministischen Kunstgeschichts-Schreibung. (* 1946 Caracas/Venezuela; † 2025 Wien) Alles, was ich an kunsthistorischem Wissen habe, alles, was ich über die genaue Beobachtung und Beschreibung von Werken... mehr lesen

Dr. Daniela Hammer-Tugendhat, art historian, university professor, and pioneer of feminist art history writing. (* 1946 Caracas/Venezuela; † 2025 Vienna) I owe everything I know about art history, everything I know about the precise observation and description of works of fine art, to Dr. Daniela... read more