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Maulbeeren und Fallschirme · Mulberries and parachutes

Maulbeeren und Fallschirme · Mulberries and parachutes

Maulbeeren am Naschmarkt, eine Maulbeerbaum-Allee in Niederösterreich, der Maulbeerbaum in Langwies bei der Volksschule und die Fallschirme. Wien | AT · 2025 (© PP · # 3516 · www.ewigesarchiv.at) Beim Weggehen vom samstäglichen Bauernmarkt am oberen Teil des Naschmarktes, an der Grenze zum von mir seit Jahren nicht betretenen Flohmarkt, noch bei einem ganz kleinen Verkaufsstand drei Plastikschalen mit Maulbeeren gesehen. 100 g = 3 €. Maulbeeren hatte ich schon seit vielen Jahren nicht mehr gekostet, dachte aber sofort an den Maulbeerbaum meiner Kindheit, ganz in der Nähe der zweiklassigen Volksschule, die ich ab der zweiten Klasse besuchte. „Zweiklassig“ hieß: Im unteren Klassenzimmer des Gebäudes wurden die ersten bis dritten Schulstufen von einer Lehrerin unterrichtet, im Klassenzimmer im ersten Stock die vierten bis achten Schulstufen vom Direktor. Beim Maulbeerbaum trafen „wir“ uns manchmal, das „wir“ eben eine kleine Gruppe von Kindern aus der Nachbarschaft. Am Boden Maulbeeren, wenn sie eben reif und vom Baum gefallen waren, wahrscheinlich haben wir sie dann auch von den Zweigen gepflückt. Sehr süße kleine Früchte mit kleinen schwarzen Punkten. „Sie haben noch Maulbeerbäume?“ fragte ich den Verkäufer, der auch der Produzent vieler ländlicher Spezialitäten ist. „Ja – wir haben noch drei Bäume“. Im kurzen Gespräch erzählt er, dass in der Ortschaft eine große Maulbeerbaum-Allee gewesen sei. Für die Fallschirme! Wieso Fallschirme? Weil eben für die Seidenraupenzucht Maulbeeren die nötige Grundlage gewesen sei, Seidenraupen, die den Rohstoff für die Fallschirme des zweiten Weltkrieges lieferten. Seidenraupen fressen / brauchen Maulbeeren. Die Maulbeeren ziehen aber auch viele Fliegen etc an und die Maulbeerbäume produzieren viel Laub. Wurden abgeholzt – er hätte einen Baum „gerettet“, also ausgegraben, der dann zwei Ableger produzierte.

Mulberries at the Naschmarkt, a mulberry tree avenue in Lower Austria, the mulberry tree in Langwies near the primary school, and the parachutes. Vienna | AT · 2025 (© PP · # 3516 · www.ewigesarchiv.at) On leaving the Saturday farmers‘ market at the upper end of the Naschmarkt, on the border with the flea market I haven’t visited for years, I saw three plastic bowls of mulberries at a tiny stall. 100 g = €3. I hadn’t tasted mulberries in many years, but I immediately thought of the mulberry tree of my childhood, very close to the two-class primary school I attended from the second grade onwards. ‘Two-class’ meant that in the lower classroom of the building, the first to third grades were taught by a teacher, and in the classroom on the first floor, the fourth to eighth grades were taught by the headmaster. We sometimes met at the mulberry tree, ‘we’ being a small group of children from the neighbourhood. Mulberries lay on the ground when they were ripe and had fallen from the tree, and we probably picked them from the branches too. Very sweet little fruits with small black dots. ‘Do you still have mulberry trees?’ I asked the seller, who is also the producer of many rural specialities. ‘Yes, we still have three trees.’ During our brief conversation, he tells me that there used to be a large avenue of mulberry trees in the village. For parachutes! Why parachutes? Because mulberries were the necessary basis for silkworm breeding, silkworms that provided the raw material for the parachutes of the Second World War. Silkworms eat/need mulberries. However, mulberries also attract many flies, etc., and mulberry trees produce a lot of foliage. They were cut down – he had ‘saved’ one tree, i.e. dug it up, which then produced two offshoots.

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Maulbeeren und Fallschirme · Mulberries and parachutes

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Maulbeeren am Naschmarkt, eine Maulbeerbaum-Allee in Niederösterreich, der Maulbeerbaum in Langwies bei der Volksschule und die Fallschirme. Wien | AT · 2025 (© PP · # 3516 · www.ewigesarchiv.at) Beim Weggehen vom samstäglichen Bauernmarkt am oberen Teil des Naschmarktes, an der Grenze zum... mehr lesen

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