Making of „Meina Schellander biegen brechen kippen gleiten“. Kinopremiere 24. 4. 2026 Stadtkino im Künstlerhaus! Eintritt Frei. Krems | AT · 2024 (© PP · # 3730 · www.ewigesarchiv.at) Für den Film über die große österreichische Künstlerin Meina Schellander besuchte ich mit ihr und einem Kameramann Orte, an denen sie vor Jahrzehnten Platzgestaltungen konzipiert und in Zusammenarbeit mit Architekten realisiert hatte, zum Beispiel: „Platzgedicht – Drei Platzwächter bewachen das schwere hängende Gefühl“ eine Platzgestaltung vor dem Bundesamtsgebäude Krems/Donau, N.Ö. Kamera, Drohne und Ton: Patrick Spanbauer / On Screen.
Meina Schellander, PLATZGEDICHT
Platzgestaltung – Bundesamtsgebäude Krems/Donau, N.Ö. Krems/Mitterau, Rechte Kremszeile 58
Planung: 1986; Realisierung: 1989–1991 in Zusammenarbeit mit dem Büro Arch. Brenner, Wien
„Mein Gestaltungskonzept ergänzt und akzentuiert die Anlage der Architektur und des Freiraums zwischen den Baukörpern. Es ist kein schmuckes Anhängsel, sondern als Parallelarchitektur zu verstehen, die nicht vordergründig zweckorientiert ist, jedoch Bedürfnisse der Platzbesucher berücksichtigt. Die einzelnen Elemente sind nicht nur Anschauungsobiekt, sondern regen zum Betasten, Spüren, Begehen, Abrutschen, Durchwandern, Niedersitzen, Verstecken, Lauschen etc. an. Durch das Zusammenspiel mehrerer Komponenten – gebautem Anteil und grüner Wiese – wollte ich reflektierte Harmonie spürbar machen.
Meina Schellander · biegen brechen kippen gleiten. Peter Putz, 40 min., 2025.
Meina Schellander ist eine Künstlerin, deren umfangreiches, nahezu sechs Jahrzehnte umspannendes Werk in einer Reihe wie das von Cornelius Kolig, Valie Export, Walter Pichler, Maria Lassnig oder Bruno Gironcoli steht, das aber im Verhältnis zu seiner Bedeutung nicht angemessen wahrgenommen wird. Es ist ein konsequentes, kompromissloses und sehr komplexes Werk, das weder gefällig ist, noch sich auf einen flüchtigen Blick hin erschließt.
Making of „Meina Schellander biegen brechen kippen gleiten“. Kinopremiere 24. 4. 2026 Stadtkino im Künstlerhaus! Eintritt Frei. Krems | AT · 2024 (© PP · # 3730 · www.ewigesarchiv.at) Für den Film über die große österreichische Künstlerin Meina Schellander besuchte ich mit ihr und einem Kameramann Orte, an denen sie vor Jahrzehnten Platzgestaltungen konzipiert und in Zusammenarbeit mit Architekten realisiert hatte, zum Beispiel: „Platzgedicht – Drei Platzwächter bewachen das schwere hängende Gefühl“ eine Platzgestaltung vor dem Bundesamtsgebäude Krems/Donau, N.Ö. Kamera, Drohne und Ton: Patrick Spanbauer / On Screen.
Meina Schellander, PLATZGEDICHT
Platzgestaltung – Bundesamtsgebäude Krems/Donau, N.Ö. Krems/Mitterau, Rechte Kremszeile 58
Planung: 1986; Realisierung: 1989–1991 in Zusammenarbeit mit dem Büro Arch. Brenner, Wien
„Mein Gestaltungskonzept ergänzt und akzentuiert die Anlage der Architektur und des Freiraums zwischen den Baukörpern. Es ist kein schmuckes Anhängsel, sondern als Parallelarchitektur zu verstehen, die nicht vordergründig zweckorientiert ist, jedoch Bedürfnisse der Platzbesucher berücksichtigt. Die einzelnen Elemente sind nicht nur Anschauungsobiekt, sondern regen zum Betasten, Spüren, Begehen, Abrutschen, Durchwandern, Niedersitzen, Verstecken, Lauschen etc. an. Durch das Zusammenspiel mehrerer Komponenten – gebautem Anteil und grüner Wiese – wollte ich reflektierte Harmonie spürbar machen.
Meina Schellander · biegen brechen kippen gleiten. Peter Putz, 40 min., 2025.
Meina Schellander ist eine Künstlerin, deren umfangreiches, nahezu sechs Jahrzehnte umspannendes Werk in einer Reihe wie das von Cornelius Kolig, Valie Export, Walter Pichler, Maria Lassnig oder Bruno Gironcoli steht, das aber im Verhältnis zu seiner Bedeutung nicht angemessen wahrgenommen wird. Es ist ein konsequentes, kompromissloses und sehr komplexes Werk, das weder gefällig ist, noch sich auf einen flüchtigen Blick hin erschließt.