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Heli Deinboek – Lieber Hammer als Nagel · Heli Deinboek – Better a hammer than a nail

Heli Deinboek – Lieber Hammer als Nagel · Heli Deinboek – Better a hammer than a nail

Video © Peter Putz, 2026, ewigesarchiv.at / Schnitt und digitale Produktion: Patrick Spanbauer, on-screen.at / Musik © Heli Deinboek, helideinboek.at Helmut „Heli“ Deinboek ist ein österreichischer Bluesmusiker, Liedermacher und Kabarettist und ein wesentlicher Teil der Wiener Liedermacherszene. Er grenzte sich ab zum Austropop der späten 1970er Jahre. Bekannt wurde er durch seine satirischen Texte und seine kurze Zusammenarbeit mit der Gruppe Drahdiwaberl (Der Killer vom Billa). 1980 veröffentlichte er mit „Krallelujah“ sein erstes Album. 1983 war Deinboek als Texter am österreichischen Beitrag zum Eurovision Song Contest beteiligt („Hurricane“ der Gruppe Westend). In den 1980er Jahren arbeitete er außerdem an den Kinderliederalben „Na Wui! – Kinderlieder aus der Leopoldstadt“ der Leo Sisters und „Geh Papa, schau!“ der Tonino Kids mit. 1991 erschien seine erste Live-LP/CD „Ärger Als Deix“. Sein größter kommerzieller Erfolg wurde 1995 das Album „Schuldig“, das ausschließlich aus ins Wienerische übertragenen Coverversionen von Randy Newman besteht. Das Album war 14 Wochen in den österreichischen Album-Top-50 vertreten und stieg dort bis Platz 31. Es folgten die Alben „kaltwarm“, „dörti“ und „nimm dir nur“. 2006 wurde die CD „Jüngste Gerüchte“ veröffentlicht, gespickt mit viel Sozialhäme und versteckten Anspielungen auf sein eigenes Leben. 2010 veröffentlichte er die Studio-Alben „Das Lezzte“, „Zwaa Gigabyte Blues“, „Coole Ader“ und „Waun da Wind si draht“. Außerdem erschienen die Compilations „Bluesminus 30“ (2010) und „Second Hand Mann“ (2011). Neben seiner musikalischen Karriere war Deinboek Sozialarbeiter in der offenen Jugendarbeit und zuletzt bis 2018 in der Obdachlosenhilfe. Darüber hinaus stand er auch mit eigenen Kabarettprogrammen auf der Bühne (Schmähphisto), arbeitete als Moderator für die ORF Musikwerkstatt, als Creative director für Direktmarketingagenturen und schrieb Liveshows für Erwin Steinhauer und Karlheinz Hackl. Anfang 2011 kündigte Deinboek, nach circa 30 Jahren musikalischer Aktivität, gut 20 Alben und etwa 2000 Konzerten, seinen Abschied von der Bühne an. 2015 trat Deinboek wieder mit Paul Reschenhofer auf, 2020 bis zum Beginn der Coronakrise mit neuer Band. 2016 erschien das Album „Tour de Trance“.

Video © Peter Putz, 2026, ewigesarchiv.at / Editing and digital production: Patrick Spanbauer, on-screen.at / Music © Heli Deinboek, helideinboek.at

Helmut „Heli“ Deinboek is an Austrian blues musician, singer-songwriter, and cabaret artist, and a key figure in the Viennese singer-songwriter scene. He distinguished himself from the Austropop of the late 1970s. He became known for his satirical lyrics and his brief collaboration with the group Drahdiwaberl (Der Killer vom Billa).

In 1980, he released his first album, „Krallelujah.“ In 1983, Deinboek contributed lyrics to the Austrian entry for the Eurovision Song Contest („Hurricane“ by the group Westend). During the 1980s, he also worked on the children’s albums „Na Wui! – Kinderlieder aus der Leopoldstadt“ by the Leo Sisters and „Geh Papa, schau!“ by the Tonino Kids. His first live LP/CD, „Ärger Als Deix“ (Trouble Than Deix), was released in 1991. His biggest commercial success came in 1995 with the album „Schuldig“ (Guilty), consisting entirely of cover versions of Randy Newman songs translated into Viennese dialect. The album spent 14 weeks in the Austrian Top 50 album charts, peaking at number 31. The albums „kaltwarm“ (cold warm), „dörti“ (dörti), and „nimm dir nur“ (just take yourself) followed. In 2006, the CD „Jüngste Gerüchte“ (Latest Rumours) was released, brimming with social satire and veiled references to his own life. In 2010, he released the studio albums „Das Lezzte“ (The Latest), „Zwaa Gigabyte Blues“ (Two Gigabytes of Blues), „Coole Ader“ (Cool Vein), and „Waun da Wind si draht“ (When the Wind Blows). The compilation albums „Bluesminus 30“ (Blues Minus 30) (2010) and „Second Hand Mann“ (Second Hand Man) (2011) were also released.

The albums were titled „Bluesminus 30“ (Blues Minus 30) (2010) and „Second Hand Mann“ (Second Hand Man) (2011).

The albums were titled „Bluesminus 30“ (Blues Minus 30) (2010) and „Second Hand Mann“ (Second Hand Man) (2011). Alongside his musical career, Deinboek worked as a social worker in open youth work and, until 2018, in homeless services. He also performed his own cabaret programs (Schmähphisto), worked as a presenter for the ORF Music Workshop, as a creative director for direct marketing agencies, and wrote live shows for Erwin Steinhauer and Karlheinz Hackl.

In early 2011, after approximately 30 years of musical activity, over 20 albums, and around 2,000 concerts, Deinboek announced his retirement from the stage.

In 2015, Deinboek performed again with Paul Reschenhofer, and from 2020 until the beginning of the COVID-19 pandemic, he performed with a new band. His album „Tour de Trance“ was released in 2016.

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