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Hans Kienesberger und die Predator B Drohne · Hans Kienesberger and the Predator B drone

Hans Kienesberger und die Predator B Drohne · Hans Kienesberger and the Predator B drone

Der Künstler Hans Kienesberger, die Predator B Drohne, der Datenspeicher der National Security Agency (NSA) in Fort Meade und die Zentrale des britischen Geheimdienstes in Cheltenham. Gmunden | AT · 2014 (Werke © Nachlass Hans Kienesberger; Atelieransichten, Portraits und Repros © PP; # 3631 · www.ewigesarchiv.at). Hans Kienesberger (1948–2019), einer der ohne Zweifel wesentlichsten Künstler Österreichs, war Zeit seines Arbeitslebens ungemein politisch interessiert und hat sich permanent mit aktuellen Themen beschäftigt – viele davon sind in seine Werke eingeflossen, eingearbeitet worden. Hier eine Auswahl von Arbeiten, die sich explizit mit Überwachung, Datensammlung, Kriegsszenarien und Geheimdiensten auseinandersetzen.

Großes Foto links: Hans Kienesberger mit seiner Arbeit „PREDATOR B“, einem überarbeiteten Foto einer Drohne des US-Militärs (Repro re. ob.); rechte Seite unten die Arbeit „GCHQ (Cheltenham, GB), Zentrale des britischen Geheimdienstes“; untere Reihe: links: Foto aus der „Zeite“, daneben seine Arbeit „Fort Meade, USA, Datenspeicher der NSA (National Security Agency)“

Hans Kienesberger in eigenen Worten im Vorwort zu seinem Katalog Dwarfs & Giants

„Zwerge und Riesen im Medienzirkus – selfies schlüpfen mittlerweile auch in die sogenannte Qualitätspresse. Eine Gesellschaft – auch die „bessere“ – stellt sich permanent und ungefragt aus. Ewig leckend, zähne-bleckend, Proseccoglas in der Linken – so springt Herr Generaldirektor (mit Gattin) aus dem Event- und Awardfoto, garniert vom Starschriftsteller (auch mit Gattin) und vom Stardirigenten (und wieder mit Gattin. Oder ist es die Freundin?).

Ich liebe diesen Fotomüll, ich hasse ihn, zerschnipsle und baue ihn wieder neu zusammen. Ja, ich bin der Zorro der Idiotenfotografie, der Rächer der subtilen Fotografie und der großartigen Repräsentanten.

Blitz.Licht.Krieg.

Martin Staudinger lässt uns in seinem fulminanten Beitrag die Rolle des Berichtenden reflektieren –wie kommt was in die Zeitung, wer ist die Person, die uns Sichtweisen über Wahrheiten in Wort und Bild 

übermittelt. An diesem Punkt docke ich an und analysiere die Texte und Bilder. Und reagiere.

Das Projekt Dwarfs & Giants könnte ich auch nennen: Mein Leben mit Zeitungen. 1968 habe ich begonnen, Collagen zu machen. Das führte mich zur Fotografie, um die Bildinhalte selbst bestimmen zu können und nicht nur aus dem industriell vorgefertigten Bildmüll produzieren zu müssen.

Aber – ich liebe diese trashigen Drecksfotos, die allgegenwärtigen Zwerge und Riesen: Sie sichern mir den Zugang zur nächsten Arbeit, und das seit mehr als 40 Jahren als proletarischer Kunstwerker.“

Der aus Traunkirchen stammende Journalist Martin Staudinger (damals Leiter des Auslandsressorts von profil, nunmehr stellvertretende Chefredakteur des FALTER) verfasste für den Katalog „Hans Kienesberger, Dwarfs & Giants“ im Jahr 2014 folgenden Text 

Blitz.Licht.Krieg  

Gleich nach den Russen sind wir Journalisten hier auf der Krim einmarschiert und trampeln jetzt in den Gängen dieses Hotels in Simferopol auf und ab, Le Monde, kanadisches Fernsehen, La Repubblica und so weiter, alle in der Hoffnung, endlich einmal aus eigener Augenzeugenschaft den Satz „Hier wird Geschichte geschrieben“ nach Hause durchgeben zu können. 

Wir spüren: Wir sind nahe dran. Ein Stockwerk unter meinem Zimmer hält sich der Parlamentspräsident der Tataren versteckt und fürchtet um sein Leben. Vor den Militärstützpunkten der ukrainischen Armee, haben drohend und wortkarg vermummte russische Elitesoldaten Position bezogen. Auf den Straßen pöbeln Trupps von sezessionistischen Schlägern. 

Vor ein paar Stunden hat mir einer von ihnen in Sewastopol die Fahne der russischen Schwarzmeerflotte ins Gesicht geschaufelt, um mich daran zu hindern, die weinende Frau eines in der Marinebasis eingekesselten ukrainischen Offiziers aufzunehmen: 

Eigentlich nicht der Rede wert, dergleichen passiert einem immer wieder, wenn man als Reporter inmitten aufgebrachter, gestresster oder geschockter Menschen mit einer Kamera hantiert. 

So wie vor gut 25 Jahren am Sonnstein-Anstieg, als mir ein Bergrettungsmann das zusammengerollte Bergeseil von hinten an den Kopf schnalzte, zur Strafe dafür, dass ich einen verunglückten Wanderer für die Salzkammergut-Zeitung fotografiert habe. Seltsam, hier – mitten in einer russischen Militärintervention im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts – ausgerechnet daran zu denken.

Und gleich noch so eine Erinnerung:  Der Pressefotografen F., schon ein alter Haudegen, als ich noch jung war. Man munkelte, er sei in der Waffen-SS gewesen, keine Ahnung ob das stimmt. Jedenfalls hatte F. damals, vor einem Vierteljahrhundert, den Polizeifunk, ein paar Nikons und einen Kombi, in dem er zur Not schnell ein Negativ entwickeln konnte: Eine mobile Dunkelkammer, und so sahen die Fotos auch aus. F. hat im Fall des Falles ein überbelichtetes Foto von einer Verbrechervisage schnell mit dem Bleistift korrigiert, Gesichtsfalten und so. Ein Bild, das er sich wahrscheinlich durch seinen Leitsatz ergaunert hatte. 

Fuaßin’dDiaundBlitzin’dGoschn.

Fuß in den Türrahmen und Blitzlicht ins Gesicht.

Blitzkrieg, sozusagen.

Das war natürlich Scheiße. Es war die Zeit, in der die Namen von Verdächtigen noch ohne Unkenntlichmachung ausgeschrieben wurden, Buchstaben für Buchstaben, egal ob sie sich tatsächlich etwas zuschulden kommen hatten lassen oder nicht. Keine gute Zeit, rückblickend betrachtet.

Irgendwann in dieser Zeit stand ich vor auf einer Wiese mit schönem Blick über den Traunsee, wo sich jemand in den Kopf geschossen hatte, und versuchte, Blutspritzer im Gras zu aufzunehmen. Danach fuhr ich zur Familie des Toten und keilte ein Foto. Das war damals ein Befähigungsnachweis für Reporter, von der Zeitung nicht eingefordert, aber durchaus erwartet. 

Vor allem jedoch in einer seltsamen Lust an der Verkommenheit selbst abverlangt. 

Das Bild von den Blutspritzern wurde nicht gedruckt, schon deshalb nicht, weil sie sich in Schwarzweiß nicht maßgeblich vom Gras abhoben. 

Das Passfoto des Toten, der Witwe abgeschmeichelt, erschien. 

Honorar, so weit ich mich erinnere: 130 Schilling, heute also keine zehn Euro.

Einmal und nie wieder.

Aber wenn mir hier, 25 Jahre später, all das in den Sinn kommt, erscheint es mir dennoch fast unschuldig im Vergleich zu jenem kalten, industriellen Prozess, der heute – auch in diesem Konflikt, über den ich gerade berichte – den unendlichen Strom von Bildern kanalisiert, die 24 Stunden, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr auf den Schlachtplätzen der Weltgeschichte entstehen, mit einem Klack geschossen, mit einem Klick versendet, unendlich reproduzier- und redigierbar, gefiltert und gesiebt von Agenturen und dann nochmals von Fotoredaktionen.

Es ist eine neue Art von Brutalität, die der Ikonografie des Kriegsfilms mit ihren großen Posen nacheifert, bis echtes Sterben und Töten nicht mehr vom perfekt inszeniertem in einem Action-Blockbuster zu unterscheiden ist. Und die in einer seltsam aseptischen Ästhetik des Todes kulminiert, die auch noch den Wolken am Himmel über den Leichen eine angemessene Belichtung abverlangt, wenn es aus dramaturgischen Gründen angebracht scheint. My Little Photoshop of Horrors.

Wir haben noch nie so schöne Bilder von Kämpfen gesehen: Afghanistan, Libyen, Syrien, jetzt die Ukraine – Schießereien, aufgenommen aus Perspektiven, als wären die besten Kameramänner der Filmbranche am Werk gewesen; Explosionen, so majestätisch, als hätten Pyrotechniker alle Register ihres Könnens gezogen.

Das sind die Fotos, die zur Veröffentlichung gelangen, zur Befriedigung der beständig steigenden Schaulust, an der sie gleichzeitig mitschuldig sind. Dort jedoch, wo die Wahrheit des Grauens die Augenlust abtöten würde – gesplitterte Knochen, zerfetzte Gliedmaßen, aufgerissene Körper – blenden wir ab: Das, was der Satz „Hier wird Geschichte geschrieben“, mit seinen Opfern macht, scheint nämlich kaum jemandem zumutbar zu sein.

Martin Staudinger

Hans Kienesberger, Fort Meade, USA, Datenspeicher der NSA (National Security Agency), 2014, Collage auf Karton, Acryl, Tusche, 37 x 50 cm

Hans Kienesberger, PREDATOR B, 2014, Collage auf Karton, Acryl, Tusche, 44 x 57 cm

Hans Kienesberger, GCHQ (Cheltenham, GB), Zentrale des britischen Geheimdienstes, 2014, Collage auf Karton, Acryl, Tusche, 44 x 57 cm. courtesy Ewiges Archiv Kunstsammlung

The artist Hans Kienesberger, the Predator B drone, the National Security Agency (NSA) data storage facility in Fort Meade, and the headquarters of the British Secret Service in Cheltenham. Gmunden | AT · 2014 (Works © Estate of Hans Kienesberger; studio views, portraits and reproductions © PP; # 3631 · www.ewigesarchiv.at). Hans Kienesberger (1948–2019), undoubtedly one of Austria’s most important artists, was extremely interested in politics throughout his working life and constantly engaged with current issues – many of which found their way into his works. Here is a selection of works that explicitly deal with surveillance, data collection, war scenarios and secret services.

Large photo on the left: Hans Kienesberger with his work ‘PREDATOR B’, a reworked photo of a US military drone (reproduction above); on the right-hand side below, the work ‘GCHQ (Cheltenham, GB), headquarters of the British secret service’; Bottom row: left: photo from ‘Zeite’, next to it his work ‘Fort Meade, USA, data storage facility of the NSA (National Security Agency)’

Hans Kienesberger in his own words in the foreword to his catalogue Dwarfs & Giants

„Dwarfs and giants in the media circus – selfies are now also finding their way into the so-called quality press. Society – even the “better” kind – is constantly putting itself on display, unasked. Eternally licking, baring teeth, Prosecco glass in his left hand – this is how the CEO (with his wife) jumps out of the event and award photo, garnished by the star writer (also with his wife) and the star conductor (and again with his wife. Or is it his girlfriend?).

I love this photographic rubbish, I hate it, I cut it up and put it back together again. Yes, I am the Zorro of idiotic photography, the avenger of subtle photography and great representatives.

Flash. Light. War.

In his brilliant contribution, Martin Staudinger makes us reflect on the role of the reporter – how does something get into the newspaper, who is the person who conveys perspectives on truths to us in words and images .

This is where I come in and analyse the texts and images. And react.

I could also call the Dwarfs & Giants project: My life with newspapers. I started making collages in 1968. This led me to photography, so that I could determine the content of the images myself and not have to produce them from industrially prefabricated image rubbish.

But – I love these trashy, dirty photos, the ubiquitous dwarfs and giants: they secure my access to the next work, and have done so for more than 40 years as a proletarian artist.“

Martin Staudinger, a journalist from Traunkirchen (then head of the foreign affairs department at profil, now deputy editor-in-chief at FALTER), wrote the following text for the catalogue ‘Hans Kienesberger, Dwarfs & Giants’ in 2014

Lightning. Light. War

Right after the Russians, we journalists marched into Crimea and are now trampling up and down the corridors of this hotel in Simferopol, Le Monde, Canadian television, La Repubblica and so on, all hoping to finally be able to report home with our own eyewitness accounts that ‘history is being made here’.

We can feel it: we are close. One floor below my room, the president of the Tatar parliament is in hiding, fearing for his life. In front of the Ukrainian army’s military bases, masked Russian elite soldiers have taken up positions, threatening and taciturn. Gangs of secessionist thugs are rioting in the streets.

A few hours ago, one of them in Sevastopol shoved the flag of the Russian Black Sea Fleet in my face to prevent me from filming the crying wife of a Ukrainian officer trapped in the naval base.

It’s not really worth mentioning; things like this happen all the time when you’re a reporter with a camera in the midst of angry, stressed or shocked people.

Just like 25 years ago on the Sonnstein ascent, when a mountain rescuer whipped the rolled-up rescue rope around my head from behind as punishment for photographing an injured hiker for the Salzkammergut newspaper. Strange to think about that here, in the middle of a Russian military intervention in the second decade of the 21st century.

And another memory: press photographer F., already an old warhorse when I was still young. Rumour had it that he had been in the Waffen-SS, but I have no idea if that’s true. In any case, a quarter of a century ago, F. had police radio, a couple of Nikons and a station wagon in which he could quickly develop negatives if necessary: a mobile darkroom, and that’s what the photos looked like. If necessary, F. quickly corrected an overexposed photo of a criminal’s face with a pencil, facial wrinkles and so on. A picture he probably swindled his way into taking.

Foot in the door frame and flash in the face.

Blitzkrieg, so to speak.

That was rubbish, of course. It was a time when the names of suspects were still written out in full, letter by letter, regardless of whether they had actually committed a crime or not. Looking back, it wasn’t a good time.

Sometime during this period, I was standing in a meadow with a beautiful view over Lake Traunsee, where someone had shot himself in the head, trying to photograph blood spatters in the grass. Afterwards, I drove to the family of the deceased and took a photo. At the time, this was a proof of competence for reporters, not required by the newspaper, but definitely expected.

Above all, however, it was demanded out of a strange desire for depravity itself.

The picture of the blood spatters was not printed, if only because they did not stand out significantly from the grass in black and white.

The passport photo of the deceased, flattered by the widow, appeared.

Fee, as far as I remember: 130 schillings, less than ten euros today.

Once and never again.

But when all this comes to mind here, 25 years later, it still seems almost innocent to me compared to the cold, industrial process that today – including in this conflict I am currently reporting on – channels the endless stream of images that arise 365 days a year, 24 hours a day, 7 days a week, 365 days a year on the battlefields of world history, shot with a click, sent with a click, infinitely reproducible and editable, filtered and sifted by agencies and then again by photo editors.

It is a new kind of brutality that emulates the iconography of war films with their grand poses, until real dying and killing can no longer be distinguished from the perfectly staged scenes in an action blockbuster. And it culminates in a strangely aseptic aesthetic of death, which even demands appropriate lighting for the clouds in the sky above the corpses when it seems appropriate for dramatic reasons. My Little Photoshop of Horrors.

We have never seen such beautiful images of fighting: Afghanistan, Libya, Syria, now Ukraine – shootings captured from perspectives as if the best cameramen in the film industry were at work; explosions so majestic as if pyrotechnicians had pulled out all the stops.

These are the photos that are published, satisfying the ever-increasing curiosity that they themselves are partly responsible for. However, where the truth of the horror would kill the pleasure of viewing – shattered bones, torn limbs, torn bodies – we turn away: What the phrase ‘History is being made here’ does to its victims seems to be too much for almost anyone to bear.

Martin Staudinger

Hans Kienesberger, Fort Meade, USA, NSA (National Security Agency) data storage facility, 2014, Collage on cardboard, acrylic, ink, 37 x 50 cm

Hans Kienesberger, PREDATOR B, 2014, Collage on cardboard, acrylic, ink, 44 x 57 cm

Hans Kienesberger, GCHQ (Cheltenham, UK), headquarters of the British secret service, 2014, Collage on cardboard, acrylic, ink, 44 x 57 cm. Courtesy Ewiges Archiv Kunstsammlung

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