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Extemporierte Ode an Österreich · Imtemporized Ode to Austria

Extemporierte Ode an Österreich · Imtemporized Ode to Austria

Extemporierte Ode an Österreich, das Weltzentrum des Selbsthasses und der „Feel Bad Movies“, anlässlich des Nationalfeiertages, formerly known as „Tag der Fahne.“ Wien | AT · 1980–2024 (© PP · # 3621 · www.ewigesarchiv.at) Vom unerwartet frühen Starten meines Daten-Servers (um 4 statt um 5 Uhr früh) geweckt, folglich zu Recherchen angeleitet, die mir zur Erkenntnis verhalfen, dass A) eine Zeitumstellung stattfand und B) heute der 26. Oktober und Nationalfeiertag ist. In der zweiklassigen Volksschule Langwies – im Klassenzimmer im Erdgeschoß wurden von Frau Lehrerin Baumgartner die ersten bis dritten Schulstufen unterrichtet, im ersten Stock von Herrn Direktor Feuchtner die vierten bis achten Schulstufen – dortselbst bezeichneten/bemalten wir zum „Tag der Fahne“ mit roten Farbstiften oder Deckfarben etwa A5 große Papierrechtecke , die wir mit UHU auf dünne Holzstäbchen klebten, stellten also „analog“ kleine Fähnchen her. Wie ich meinem Lieblings-Informationsmedium wikipedia (dem Hassmedium des Oligarchen und Weltherrschers Elon Musk, der seine „Optimus“-Roboter-Armee zügig ausbaut) entnehme, wurde 1965 der am 26. Oktober begangene „Tag der Fahne“ in „Nationalfeiertag“ umbenannt. (s. link unten). Ich selber bin in Ebensee am Traunsee (formerly known as „Ebensee“) geboren, weil meine Mutter Erna, die mit meinem Vater Ernst nach Detroit, demnach nach „Amerika“, ausgewandert war, sich entschlossen hatte, mit mir im fünften Monat schwanger mit der letzten Fahrt des Ozeandampfers „Queen Elizabeth“ nach Europa zurückzufahren und ihr Kind – also mich – vier Monate später in der Wohnküche der Eltern in Trauneck zur Welt zu bringen. Keine Ahnung, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich „drüben“ geboren worden wäre, vielleicht wäre ich nach Vietnam geschickt worden oder wäre Multitrilliardär oder Tellerwäscher oder was weiß ich. 

Ich bin jedenfalls schlicht dankbar, dass ich in Österreich lebe – nein – ich schließe meine Augen nicht vor vielen Unzulänglichkeiten etc. Ich verdanke diesem Staat meine kostenlose Schulausbildung, mein kostenloses Studium, das Sozialversicherungs-System und vieles mehr. Ich habe versucht, mich im Laufe meines Lebens gemäß meiner Möglichkeiten sozial und politisch zu engagieren. Was ich schwer aushalte, ist der in meinen Augen hierorts weit verbreitete Selbsthass, das So-Wenig-Schätzen dessen, welche im internationalen Vergleich sehr großen Vorteile es gibt, hier zu leben. Ein Filmproduzent, den ich lange kenne, hat mir kürzlich gesagt, dass bei internationalen Filmfestivals Österreich als das „Capital of the Feel Bad Movies“ bekannt sei – was ich als häufiger Kinogeher und Filmfreund gut nachvollziehen kann bzw. selbst empfinde. Kein Vergleich zB mit Filmen aus nordischen Ländern, aus Dänemark, Island, Schweden, Finnland (Kaurismäki!) etc, die auch kritischen, schwierigen Themen nicht ausweichen, aber sie in teils humorvolle, spannende, gut konstruierte Filme konfektionieren, die ich anschauen kann, ohne dass ich die extrastarken Achselschweiß-Einlagen brauche und das Kino mit dem Gefühl verlasse, mich unverzüglich aus dem Fenster stürzen zu müssen.  

Impromptu ode to Austria, the world center of self-hatred and “feel bad movies,” on the occasion of the national holiday, formerly known as “Day of the Flag.” Vienna | AT · 1980–2024 (© PP · # 3621 · www.ewigesarchiv.at) Awoken by the unexpectedly early start-up of my data server (at 4 a.m. instead of 5 a.m.), consequently led to research that helped me to realize that A) there was a time change and B) today is October 26th and a national holiday. At the two-class Langwies elementary school—teacher Baumgartner taught grades one through three in the ground-floor classroom, and principal Feuchtner taught grades four through eight on the first floor—we used red colored pencils or opaque paint to mark and paint A5-sized rectangles of paper on „Flag Day,“ which we then glued to thin wooden sticks with UHU, thus making small, „analog“ flags. According to my favorite information source, Wikipedia (the hate media of the oligarch and world ruler Elon Musk, who is rapidly expanding his „Optimus“ robot army), in 1965 „Flag Day,“ celebrated on October 26, was renamed „National Holiday“ (see link below). I myself was born in Ebensee am Traunsee (formerly known as „Ebensee“) because my mother Erna, who had emigrated with my father Ernst to Detroit, hence to „America,“ decided to return to Europe with me on the last voyage of the ocean liner „Queen Elizabeth“ when she was five months pregnant and gave birth to her child – that is, me – four months later in my parents‘ kitchen-living room in Trauneck. I have no idea how my life would have turned out if I had been born „over there.“ Perhaps I would have been sent to Vietnam or become a multi-trillionaire or a dishwasher or something else.
In any case, I am simply grateful that I live in Austria – no – I don’t close my eyes to many shortcomings, etc. I owe my free schooling, my free university education, the social security system, and much more to this country. I have tried to engage socially and politically throughout my life, according to my abilities. What I find difficult to bear is the self-hatred that is, in my opinion, widespread here, the lack of appreciation for the huge advantages of living here compared to other countries. A film producer I have known for a long time recently told me that at international film festivals Austria is known as the „Capital of the Feel Bad Movies“ – which, as a frequent moviegoer and film fan, I can well understand and experience myself. No comparison, for example, with films from Nordic countries, from Denmark, Iceland, Sweden, Finland (Kaurismäki!) etc., which do not avoid critical, difficult topics, but package them into sometimes humorous, exciting, well-constructed films that I can watch without needing extra-strong underarm sweat pads and leaving the cinema feeling like I have to throw myself out of the window immediately.

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Extemporierte Ode an Österreich · Imtemporized Ode to Austria

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