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Einen Film machen über die Künstlerin Meina Schellander · Making a film about Meina Schellander

Einen Film machen über die Künstlerin Meina Schellander · Making a film about Meina Schellander

Einen Film machen über die Künstlerin Meina Schellander und ihr Werk, ihn planen, produzieren, finanzieren, schneiden, korrigieren, finalisieren und: ihn zeigen (wollen). Jedenfalls: einen längeren Atem und großartige Mitarbeiter*innen haben müssen. Ferlach, Krems, Wien | AT · 2024–2025 (© PP · # 3629 · www.ewigesarchiv.at)

Nach mehr als eineinhalb Jahren Produktionszeit ist der Film zu Person und Werk der Künstlerin Meina Schellander fertiggestellt und feiert seine Premiere am 4. Dezember 2025 in der Wiener Secession. Er wird im kommenden Jahr auch im Künstlerhaus Kino in Wien zu sehen sein.

Der 40-minütige Film wurde zum K3 Filmfestival in Kärnten eingereicht, aber von diesem ohne Begründung zurückgewiesen, jedenfalls nicht ins Festival-Programm aufgenommen. Vielleicht war er zu lang oder zu kurz – laut Ausschreibung für Kurzfilme bis max. 30 Minuten bzw. Langfilme ab 60 Minuten („Vorschrift ist Vorschrift!“) – vielleicht wurde er als zu schlecht empfunden, vielleicht gefielen die Werke von Meina Schellander der Jury nicht. Keine Begründung, nur ein lapidares Absagemail.

Die Zurückweisung durch das K3 Filmfestival des Filmes über eine der wesentlichsten Künstlerinnen Österreichs, die aus dem zweisprachigen Teil Kärntens stammt, bestätigt allerdings eindrucksvoll eine der Thesen des Films: Meina Schellander ist ohne Zweifel eine Künstlerin, deren umfangreiches, nahezu sechs Jahrzehnte umspannendes Werk in einer Reihe wie das von Cornelius Kolig, Valie Export, Walter Pichler, Maria Lassnig oder Bruno Gironcoli steht, das aber im Verhältnis zu seiner Bedeutung nicht angemessen wahrgenommen wird! Auch und geradezu demonstrativ in Kärnten nicht.

Das hat zur Folge, dass dieser Film in Kärnten nicht gezeigt werden kann und demnach auch kein aktueller Einblick ermöglicht wird in ein konsequentes, kompromissloses und sehr komplexes Werk einer herausragenden Künstlerin, das weder gefällig ist, noch sich auf einen flüchtigen Blick hin erschließt. Der Film zeigt unter anderem auch das im Besitz der Stadt Villach befindliche Werk „Caterina von Siena, Hommage I“, (1985/94), das im Dinzlschloss installiert ist, sowie Platzgestaltungen von Meina Schellander in Ferlach/Borovlje im Rosental und Werke in Ludmannsdorf/Bilčovs, der Heimatgemeinde der 79-jährigen Künstlerin. Eine weitere der im Film gezeigten Installationen wurde vor kurzem vom Belvedere Museum Wien erworben und wird im kommenden Jahr in der Ausstellung „Feminist Futures Forever“ im Belvedere 21 präsentiert werden.

Zu den Fotos dieses Tableaus  

linke Seite: Patrick Spanbauer, on screen (Kamera und Ton) steuert die Kamera-Drohne bei Aufnahmen einer Platzgestaltung von Meina Schellander in Krems; PP filmt die zu ihrer eigenen Ausstellungseröffnung im Museum Liaunig zu spät gekommene Künstlerin; Gr. Foto: Meina Schellander und PP in Krems inmitten der Platzgestaltung „Platzgedicht – Drei Platzwächter bewachen das schwere hängende Gefühl“; darunter: Kameramann Martin Bachner bei Aufnahmen in Ferlach, Kärnten der Vorplatzgestaltung „Flucht in die Distanz“

rechte Seite: oben: Meina Schellander in ihrer Installation „Raum-Figur ETA“ im Museum Liaunig 2024.

unten Meina Schellander und Monica Parii, Dramaturgische Mitarbeit und Schnitt) im Postproduktionsstudio on-screen.at  

Meina Schellander · biegen brechen kippen gleiten · © Peter Putz, 2025, 40 min. 

Ausgangspunkt für diesen Film war die Ausstellung von Meina Schellander „In einen Kreis ein Quadrat –“ im Museum Liaunig in Neuhaus/Suha im Jahr 2024. Mit der Künstlerin wurden in der Folge einige ihrer Werke im öffentlichen Raum besucht, die sie selbst teils jahrzehntelang nicht mehr gesehen hatte, ua. „Platzgedicht“, 1989–91, Bundesamtsgebäude Krems/NÖ; „Flucht in die Distanz“, HTBLVA in Ferlach/Kärnten, 1997–2000 und „ADD.LIN.FRE. 13–16“ im AKH Wien. Ebenfalls Thema sind die Verspannungen am Dom Maria Saal: „Konnexion 1“, 2007, in der Jesuitenkirche Wien: „Konnexion 2“, 2008 und am Haus ihrer Mutter in Ludmannsdorf: „Konnexion 1=3“, 2008. Am Ende des Films ist die mehr als 35 Jahre eingelagerte Arbeit von Meina Schellander, „Einheitenfuge 1: Teil/Rest 1–18 mit Gegenstellwerk 1–19“, 1982–89 in der Galerie Crone Wien erstmals wieder in einer Ausstellung zu sehen.

Konzept · Regie · Produktion: Peter Putz 

Dramaturgische Mitarbeit · Schnitt: Monica Parii, on-screen.at

Kamera: Martin Bachner, Peter Putz, Patrick Spanbauer

Aufnahmen Dom Maria Saal, Haus Ludmannsdorf: Robert Schabus

Ton: Patrick Spanbauer

Performance-Video: Getrude Moser-Wagner

Texte und Sprecherin: Natalie Deewan

Interviews: Alexandra Grimmer, Mélanie Scheiner

Fotos: Gisela Erlacher, Georg Kopr, Franz Schachinger, Meina Schellander, Foto Vouk

Musik Uraufführung Museum Liaunig, 2024: Clementine Gasser (Violoncello), Matija Schellander (Kontrabass, Elektronik)

Weitere Musik: Clementine Gasser (Violoncello)

Produktion gefördert durch Land Kärnten Kultur

Produktion: © Peter Putz, ewigesarchiv.at

Making a film about the artist Meina Schellander and her work, planning it, producing it, financing it, editing it, correcting it, finalising it and: wanting to show it. In any case: you need staying power and great colleagues. Ferlach, Krems, Vienna | AT · 2024–2025 (© PP · # 3629 · www.ewigesarchiv.at)

After more than a year and a half of production, the film about the life and work of artist Meina Schellander is complete and will celebrate its premiere on 4 December 2025 at the Vienna Secession. It will also be shown at the Künstlerhaus Kino in Vienna next year.

The 40-minute film was submitted to the K3 Film Festival in Carinthia, but was rejected without explanation, at least not included in the festival programme. Perhaps it was too long or too short – according to the call for entries, short films should be no longer than 30 minutes and feature films no shorter than 60 minutes (‘rules are rules!’). Perhaps it was considered too poor, or perhaps the jury did not like Meina Schellander’s work. No explanation was given, just a terse rejection email.

However, the K3 Film Festival’s rejection of the film about one of Austria’s most important artists, who comes from the bilingual part of Carinthia, impressively confirms one of the film’s theses: Meina Schellander is undoubtedly an artist whose extensive body of work, spanning almost six decades, ranks alongside that of Cornelius Kolig, Valie Export, Walter Pichler, Maria Lassnig and Bruno Gironcoli, but which is not adequately recognised in relation to its significance! This is also and demonstratively the case in Carinthia.

As a result, this film cannot be shown in Carinthia, which means that no current insight is possible into the consistent, uncompromising and highly complex work of an outstanding artist, which is neither pleasing nor accessible at a glance. Among other things, the film also shows the work ‘Caterina von Siena, Hommage I’ (1985/94), which is owned by the city of Villach and installed in Dinzlschloss, as well as public space designs by Meina Schellander in Ferlach/Borovlje in the Rosental valley and works in Ludmannsdorf/Bilčovs, the home town of the 79-year-old artist. Another of the installations shown in the film was recently acquired by the Belvedere Museum in Vienna and will be presented next year in the exhibition ‘Feminist Futures Forever’ at Belvedere 21.

About the photos in this tableau

Left: Patrick Spanbauer, on screen (camera and sound), controls the camera drone while filming a square designed by Meina Schellander in Krems; PP films the artist, who arrived late for her own exhibition opening at the Museum Liaunig; large photo: Meina Schellander and PP in Krems in the middle of the square design ‘Platzgedicht – Drei Platzwächter bewachen das schwere hängende Gefühl’ (Square Poem – Three Square Guards Guard the Heavy Hanging Feeling); below: cameraman Martin Bachner filming the forecourt design ‘Flucht in die Distanz’ (Escape into the Distance) in Ferlach, Carinthia

Right side: top: Meina Schellander in her installation ‘Raum-Figur ETA’ (Space Figure ETA) at the Liaunig Museum 2024.

Below: Meina Schellander and Monica Parii, dramaturgical collaboration and editing, in the post-production studio on-screen.at

Meina Schellander · bend break tilt slide · © Peter Putz, 2025, 40 min.

The starting point for this film was Meina Schellander’s exhibition ‘In einen Kreis ein Quadrat –’ (Into a Circle a Square –) at the Liaunig Museum in Neuhaus/Suha in 2024. The artist was then accompanied on visits to some of her works in public spaces, some of which she herself had not seen for decades, including ‘Platzgedicht’ (Square Poem), 1989–91, Federal Office Building, Krems/Lower Austria; ‘Flucht in die Distanz’ (Escape into Distance), HTBLVA in Ferlach/Carinthia, 1997–2000; and „ADD.LIN. FRE. 13–16‘ at the AKH Vienna. Also featured are the tensions at Maria Saal Cathedral: ’Konnexion 1‘, 2007, at the Jesuit Church in Vienna: ’Konnexion 2‘, 2008, and at her mother’s house in Ludmannsdorf: ’Konnexion 1=3“, 2008. At the end of the film, Meina Schellander’s work, which had been in storage for more than 35 years, ‘Einheitenfuge 1: Teil/Rest 1–18 mit Gegenstellwerk 1–19’, 1982–89, is on display again for the first time in an exhibition at the Galerie Crone in Vienna.

Concept · Direction · Production: Peter Putz

Dramaturgical collaboration · Editing: Monica Parii, on-screen.at

Camera: Martin Bachner, Peter Putz, Patrick Spanbauer

Footage of Dom Maria Saal, Haus Ludmannsdorf: Robert Schabus

Sound: Patrick Spanbauer

Performance video: Getrude Moser-Wagner

Texts and narrator: Natalie Deewan

Interviews: Alexandra Grimmer, Mélanie Scheiner

Photos: Gisela Erlacher, Georg Kopr, Franz Schachinger, Meina Schellander, Foto Vouk

Music premiere Museum Liaunig, 2024: Clementine Gasser (cello), Matija Schellander (double bass, electronics)

Additional music: Clementine Gasser (cello)

Production supported by Land Kärnten Kultur

Production: © Peter Putz, ewigesarchiv.at

 

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