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Alexander Kluge bei der Eröffnung seiner Ausstellung · Alexander Kluge at the opening of his exhibition

Alexander Kluge bei der Eröffnung seiner Ausstellung · Alexander Kluge at the opening of his exhibition

Alexander Kluge bei der Eröffnung seiner Ausstellung „Nachts träumen die Kulissen von ungesehenen Bildern“ im Semperdepot der Akademie der bildenden Künste Wien am 5. Februar 2026 (© PP · # 3742 · www.ewigesarchiv.at) Alexander Kluge, der am Abend des Vortages im Österreichischen Filmmuseum eine rund halbstündige Einführung zu seinem neuesten Film „Heterotopie der Oper“gab, die ich aufzeichnete (s. link), kam zur Ausstellungseröffnung zwar gestützt auf einen Stock, sprach aber wie gewohnt sehr lebendig und luzide zur Ausstellung. Ich fragte ihn kurz vorher, ob ich meine Aufzeichnung seiner Einführung vom Vortag online stellen dürfe, dem er zustimmte. Im Anschluss an die Eröffnung signierte er Bücher und Publikationen. Ich bat ihn, sein Buch „Der Konjunktiv der Bilder. Meine virtuelle Kamera (K.I.)“ zu signieren (re. unt.)

Eine Seite daraus: 

Eine akute Kriegsgefahr. // Mein Herz will von dieser Gefahr nichts wissen. / Wie gewinne ich meine Sinne, trotzdem hinzusehen? / Volkswitz wie im Limerick, einer plebejischen Poetik / aus den alkoholgeschwängerten Pubs von East-London, kann mich trösten / und lockern. Verblüffend, wie diese Sorte Witz / ein zentrales Kapitel aus Horkheimers und Adornos Dialektik der Aufklärung fortsetzt und ergänzt...

Zur Ausstellung: Alexander Kluge, „Nachts träumen die Kulissen von ungesehenen Bildern“:

„Im Prospekthof des Atelierhauses der Akademie inszeniert Alexander Kluge eine Ausstellung, die der Idee einer Theateraufführung folgend Videostationen als Akteurinnen einsetzt und einen transhistorischen Bühnenraum für multiperspektivische Denkbewegungen offeriert, in deren Mitte das Werk Sphinx Opera von Katharina Grosse steht. Gipsabgüsse aus der Glyptothek der Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien: Hera, Herakles, Homer, Medusa und Septimius Severus

In einer „zerrissenen Welt“ brauchen wir den Möglichkeitsraum, den „Konjunktiv der Bilder“, findet Alexander Kluge. In der Ausstellung geht es um Pegasus, das Wappentier der Poetik, geboren aus dem Blut des abgeschlagenen Kopfes der Medusa, um Fortuna, „die Wetterfahne Glück“, um Homers Bericht vom verbrannten Troja und um den rasanten Gestaltwandel der Macht den wir heute mit zeitgenössischen Cäsaren erleben. Als tröstender Ton wirkt das Wiener Theater der plebejischen Öffentlichkeit. Dessen Thema heißt „Tod und Heiterkeit“. Es geht nie um bloß eines der beiden.“

Text zur Ausstellung

Alexander Kluge at the opening of his exhibition „At Night, the Scenery Dreams of Unseen Images“ at the Semperdepot of the Academy of Fine Arts Vienna on February 5, 2026 (© PP · # 3742 · www.ewigesarchiv.at). Alexander Kluge, who the evening before gave a roughly half-hour introduction to his latest film „Heterotopia of Opera“ at the Austrian Film Museum, which I recorded (see link), arrived at the exhibition opening leaning on a cane, but spoke about the exhibition as vividly and lucidly as ever. I asked him shortly beforehand if I could post my recording of his introduction from the previous day online, to which he agreed. Following the opening, he signed books and publications. I asked him to sign his book „The Subjunctive of Images. My Virtual Camera (AI)“ (bottom right).

A page from it:

An acute danger of war. // My heart wants to know nothing of this danger. How do I regain my senses to look anyway? Folk wit like in limericks, a plebeian poetics from the alcohol-soaked pubs of East London, can comfort and loosen me up. It’s astonishing how this kind of wit continues and expands upon a central chapter from Horkheimer and Adorno’s Dialectic of Enlightenment…

Regarding the exhibition: Alexander Kluge, „At Night, the Stage Sets Dream of Unseen Images“:

„In the courtyard of the Academy’s studio building, Alexander Kluge stages an exhibition that, following the idea of ​​a theatrical performance, uses video stations as actors and offers a transhistorical stage space for multi-perspective thought processes, at the center of which stands Katharina Grosse’s work Sphinx Opera. Plaster casts from the Glyptothek of the art collections of the Academy of Fine Arts Vienna: Hera, Heracles, Homer, Medusa, and Septimius Severus.

In a ‚torn world,‘ we need the space of possibility, the ’subjunctive of images,‘ Alexander Kluge argues.“ The exhibition explores Pegasus, the heraldic animal of poetics, born from the blood of Medusa’s severed head; Fortuna, „the weathervane of good fortune“; Homer’s account of burning Troy; and the rapid transformation of power we witness today with contemporary Caesars. A comforting tone is provided by the Viennese theater of the plebeian public, whose theme is „Death and Joy.“ It is never merely about one or the other.

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