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Eskapismus und Selbstbespiegelung Unchained · Escapism and self-reflection Unchained

Eskapismus und Selbstbespiegelung Unchained · Escapism and self-reflection Unchained

Eskapismus und Selbstbespiegelung Unchained. Eine neue Flagellation!? Parma | IT; Wien | AT · 1523/24–2024 (© PP · # 3718 · www.ewigesarchiv.at) Gestern habe ich auf meinen eher reflektiven Kurztext „Fällt mir wirklich nichts Besseres ein, als ein Tableau mit „Favorit“ zusammenzustellen, dem Massageapparat meiner Großeltern, während im Iran Proteste und Aufstände stattfinden, blutig niedergeschlagen werden, Tausende sterben . . .“ folgenden Kommentar bekommen: „Du hast ein Leben in dem du ungestört in der Vergangenheit schwelgen kannst, sei doch froh. Gibts was besseres? Ich finde nicht, es sei denn du hast aktiv vor dich in der Iran-Hilfe zu engagieren. Hier drüber zu posten, wie das viele tun, ist eh nur eine Ersatzhandlung, kein „politisches Handeln“ – heute lege ich noch ein Schäuferl nach: Nachdenken über Bilder und Selbstbilder. Dazu brauche ich vorerst nichts weiter schreiben – jeder/jede, der/die hier auf FB seine/ihre Haut zu Markte trägt, möge selber ins Fotoarchiv des eigenen Mobiltelefons schauen bzw allfällige noch vorhandene Fotoalben durchblättern.
Als denn: (die realen Rahmenbedingungen, während dieser Text geschrieben wird – sind immanent, kein Wort, kein Pixel von mir kann daran etwas ändern. Sie bedrohen mich, bedrücken mich): Ausgangspunkt für meine Zeichnung aus dem Jahr 2024 war das vom italienischen Künstler Francesco Mazzola, genannt Parmigianino (1503–1540) vor rund 500 (fünfhundert!) Jahren gemalte „Selbstbildnis im Konvexspiegel“. Im Kunsthistorischen Museum Wien, in dem das nur im Durchmesser nur etwa 15 cm große Werk hängt, steht dazu folgender Beipacktext: „Nach seiner Ankunft in Rom schenkte der junge Künstler sein auf ein gewölbtes Holzstück gemaltes Selbstporträt Papst Clemens VII., um den großen Mäzen für Aufträge zu gewinnen. So bescheiden das Format und verhalten die Farbigkeit, so geistreich ist der Einfall und hoch ist der Anspruch: Das Verwirrspiel „Spiegel oder Bild" trifft das Wesen der neuzeitlichen Malerei, das da ist Täuschung und Illusion.“ Zitat Ende.
Ich hatte kein gewölbtes Holzstück bei der Hand sondern, musste mich mit einem verchromten Topfdeckel begnügen.
Im Jahr 2022 habe ich die von mir hoch geschätzte Malerin, Filmemacherin, Schriftstellerin, Theaterautorin, Sängerin und was weiß ich noch Mara Mattuschka gebeten, bzw. „beauftragt“, ein Bild von mir zu malen. Innerhalb eines Zeitraumes von einem halben Jahr malte sie das hier abgebildete Bild von mir – ohne Fotovorlage, direkt innerhalb von 10 Sitzungen. Gegen Ende bat ich sie – natürlich mit Referenz auf Parmigianino – ein kleines Portrait von sich selbst in die Optik meiner Kamera zu malen.
Perfide wie ich bin, habe ich während der 10 Modellsitzungen immer wieder mit ihr gesprochen und aus der Position des Modells unsere Gespräche aufgezeichnet für einen Film, den ich derzeit über sie gemeinsam mit Moni Parii / On Screen schneide.

Escapism and Self-Reflection Unchained. A New Flagellation!? Parma | IT; Vienna | AT · 1523/24–2024 (© PP · # 3718 · www.ewigesarchiv.at) Yesterday, I received the following comment on my rather reflective short text, “Can I really think of nothing better than to put together a tableau with ‘Favorit,’ my grandparents’ massager, while protests and uprisings are taking place in Iran, being brutally suppressed, and thousands are dying…”: “You have a life in which you can indulge in the past undisturbed, so be glad. Is there anything better? I don’t think so, unless you actively intend to get involved in aid for Iran. Posting about it here, as many do, is just a substitute activity anyway, not ‘political action’ – today I’m adding another layer: Reflecting on images and self-images.” I don’t need to write anything further about that for now – anyone who’s putting themselves on display here on Facebook should just look in their own mobile phone’s photo archive or browse through any photo albums they might still have.

So then: (the real circumstances as this text is being written are inherent; not a word, not a pixel of mine can change them. They threaten me, oppress me): The starting point for my drawing from 2024 was the „Self-Portrait in a Convex Mirror“ painted by the Italian artist Francesco Mazzola, known as Parmigianino (1503–1540), around 500 (five hundred!) years ago. The Kunsthistorisches Museum in Vienna, where the work, measuring only about 15 cm in diameter, hangs, displays the following accompanying text: “After arriving in Rome, the young artist presented his self-portrait, painted on a curved piece of wood, to Pope Clement VII in an attempt to win over the great patron for commissions. As modest as the format and subdued as the colors, the concept is ingenious and the ambition high: The interplay of ‘mirror or image’ captures the essence of modern painting, which is deception and illusion.” End quote.

I didn’t have a curved piece of wood on hand, so I had to make do with a chrome-plated pot lid.

In 2022, I asked, or rather “commissioned,” Mara Mattuschka, a painter, filmmaker, writer, playwright, singer, and who knows what else, whom I greatly admire, to paint a portrait of me. Within a period of six months, she painted the portrait of me shown here – without a photograph, directly within ten sessions. Towards the end, I asked her – naturally referencing Parmigianino – to paint a small self-portrait within the lens of my camera.

Being the perfidious person I am, I spoke with her repeatedly during the ten modeling sessions and, from the model’s perspective, recorded our conversations for a film I’m currently editing about her together with Moni Parii / On Screen.

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Eskapismus und Selbstbespiegelung Unchained · Escapism and self-reflection Unchained

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Eskapismus und Selbstbespiegelung Unchained. Eine neue Flagellation!? Parma | IT; Wien | AT · 1523/24–2024 (© PP · # 3718 · www.ewigesarchiv.at) Gestern habe ich auf meinen eher reflektiven Kurztext „Fällt mir wirklich nichts Besseres ein, als ein Tableau mit „Favorit“... mehr lesen

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