Der Freskenzyklus von Switbert Lobisser im großen Festsaal des Landhauses Klagenfurt war seit ca. 1945 durch eine Holzvertäfelung verdeckt bzw. vom Kärntner Restaurator Werner Campidell 1970 übertüncht worden. Auf Anregung von LH Dr. Jörg Haider wurden die Fresken im Sommer 2000 von der Grazer Firma Schwarz freigelegt und abgenommen. (Kosten ca. öS 900.000)
Landtagspräsident Jörg Freunschlag: "Wir wollen sie spätestens in zwei Jahren in einem
zeitgeschichtlichen Museum zeigen".
Aus Anlass der Ausstellung "80 Jahre Künstlerhaus“ in Klagenfurt im Jahre 1994 wurden eine Schwarzweiße Fotografie des Freskos "Stunde der Befreiung” und eine Farbreproduktion des Freskos "Treuschwur” eingescannt und mit weiterem Bildmaterial des Ewigen Archives ergänzt und erweitert. Bestimmte Stellen der Fresken wurden „markiert“ und dadurch sowohl verdeckt als auch betont - die Reproduktionen der Fresken und die Ergänzungen wurden als großformatige Inkjets ausgedruckt.
Weitere ausgestellte Materialien umfassen ein Cover der Muttertagsausgabe der Kronenzeitung vom 8. Mai 1988 mit einer ganzseitigen Reproduktion einer Grafik von Switbert Lobisser sowie zeitgenössische Zeitungsmeldungen.

Die Ausstellung in der Galerie Freihausgasse in Villach (12.-14. Okt. 2000) und diese website verstehen sich als Beitrag zur Diskussion „Kunst und Nationalsozialismus“. Weitere Beiträge sind willkommen und werden an dieser Stelle veröffentlicht.
Das Ewige Archiv im virtuellen Dialog mit den Lobisser-Fresken
Zeitgenössische Texte zu den Lobisser-Fresken
Muttertagscover von 8. Mai 1988 der Kronenzeitung
Zeitungsartikel ( Daily Telegraph, Der Standard, Kurier...)
Bertram Karl Steiner: Eröffnungsrede zu Lobisser
Ausstellung in der Galerie Freihausgasse